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Allen Mitarbeitern, Förderern und Sponsoren, allen Unterstützern und Abnehmern, kurz allen, die sich der Tafel Melle verbunden fühlen, wünschen wir auch für das neue Jahr 2025 ein erfolgreiches Miteinander.

An dieser Stelle möchten wir nochmals allen danken, die die Arbeit unserer Tafel auch im letzten Jahr in so vielfältiger Weise unterstützt haben.

Lassen Sie uns zuversichtlich ins neue Jahr blicken und uns allen ein gesundes, friedvolles Jahr 2025 wünschen!

„Immer mehr Menschen brauchen Hilfe“ / Lebensmittel für Hilfsbedürftige werden knapp

Alexandra Stratmeier

Großer Andrang, aber immer weniger gespendete Lebensmittel: Der Druck auf die Tafeln in Deutschland ist groß. Auch in Melle gibt es eine hohe Zahl bedürftiger Menschen, die auf Unterstützung der Hilfsorganisation angewiesen sind: „Wir haben knapp 400 Bedarfsgemeinschaften und 1000 Personen, die wir unterstützen“, sagt Ulrike Markgraf von der Tafel Melle. Die Stimmung kippt unter den Bedürftigen Derzeit gebe es einen Aufnahmestopp und eine Warteliste. Aufgrund der angespannten Situation könnten die Menschen aktuell nur einmal in 14 Tagen mit Lebensmitteln versorgt werden: „Vor der Corona-Pandemie haben wir zweimal wöchentlich Lebensmittel ausgeben, dann einmal und mit Beginn des Krieges in der Ukraine ist die Zahl der Berechtigten explodiert“, schildert Markgraf. Zwar gebe es viel Solidarität unter den Bedürftigen, aber so langsam würde die Stimmung kippen. „Immer mehr Menschen rufen bei uns an und sagen, sie brauchen Hilfe. Wir sind aber ein Zusatzangebot und können nicht die Grundversorgung der Menschen abdecken.“ Unterstützung erhält die Hilfsorganisation von umliegenden Unternehmen, aber auch von Supermärkten, landwirtschaftlichen Betrieben, Bäckereien, Hobby-Gärtnern und privaten Haushalten. Zu wenig gesundes Essen und zu viele zuckerhaltige Lebensmittel sind ein weiteres Problem, mit dem die Tafel in Melle zu tun hat: „Wetterbedingt sind die kommenden Wochen die schlimmste Zeit“, so Markgraf mit Blick auf fehlendes Obst und Gemüse. Milchprodukte seien ebenfalls knapp: „Im Winter wird deshalb viel mit Konserven überbrückt.“ Hilfe komme hierbei durch Sonderaktionen karitativer Einrichtungen zur Weihnachtszeit: „Da erhalten wir viel Unterstützung.“ Der stellvertretende Marktleiter Norman Westphal vom Marktkauf in Melle bestätigt den Eindruck, dass weniger abfällt als noch vor einigen Jahren: „Abhängig von der Jahreszeit werden aber Lebensmittel sämtlicher Warensortimente von uns an die Tafel abgegeben.“ Mehr Spenden in der Weihnachtszeit Ulrike Markgraf stellt zum Beginn der Adventszeit derweil eine erhöhte Spendenbereitschaft innerhalb der Meller Bevölkerung fest: „Seit letzter Woche bekommen wir vermehrt private Spenden. Darüber freuen wir uns natürlich sehr.“ Die zusätzlichen Lebensmittel kommen demnach genau zur rechten Zeit, gilt es schließlich auch, die Zeit vor und nach, Weihnachten zu überbrücken: Denn es gilt – „Kunden, die am 17. Dezember das letzte Mal zur Ausgabe kommen, werden erst wieder am 14. Januar versorgt. Alle, die am 20. Dezember Lebensmittel erhalten, sind turnusmäßig erst am 10. Januar wieder an der Reihe“, erklärt die Mellerin.

Rund 100 Menschen werden in Melle durch die Tafel unterstützt.

 

 

In den Wintermonaten fehlen Obst und Gemüse.

 

 

 

 

Bei der Tafel werden immer weniger Lebensmittel abgegeben.

Meller Kreisblattt, 9.12.24, Lokales, S.10

 

Mit einem Foto und einer Email hat sich die Stadt ausdrücklich für die Teilnahme der Tafel Melle e.V. am diesjährigen Geranienmarkt bedankt. „Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen zu Ihrem Infostand bekommen“, heißt es aus dem Rathaus. „Natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie sich auch zukünftig auf dem Geranienmarkt präsentieren möchten.“ (Email von C. Johansson vom 27. Mai 2024 an die Tafel Melle)

Foto: Janis Sophie Grosser

Das Foto zeigt den Stand und die Vertreter der Tafel Melle auf dem Geranienmarkt 2024.

 

 

Die Tafel Melle war dabei!

Foto: Meller Kreisblatt, 11.5.24, Lokales, S. 18.

In diesem Jahr wurde auf dem Geranienmarkt erstmalig eine Ehrenamtsmeile angeboten. Dort konnten sich Vereine, Institutionen und gemeinnützige Organisationen vorstellen.

Die Tafel hat sich dort mit einem Stand präsentiert und unsere Arbeit vorgestellt. Insgesamt haben 12 Ehrenamtliche, über den Tag verteilt, den Stand besetzt. Im Laufe des Tages haben sie mit vielen interessierten Besuchern des Marktes gesprochen.

Fotos: Privat

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von

Hannelore Tommek

Hannelore Tommek war im Jahr 1998 eine der Mitbegründerinnen der Tafel in Melle und hat durch ihr persönliches Engagement die Tafelidee in Melle etabliert und weiterentwickelt.

Seit dem Jahr 2000 hat sie den Verein erfolgreich als Vorsitzende geleitet. In der Zeit ihrer Vorstandsarbeit wurden viele Projekte umgesetzt. Insbesondere der Umbau des Gebäudes an der Bahnhofstraße in Melle zur Unterbringung der Tafel Melle wie auch die Gründung der Nebenstellen in Rabber und Bünde zur weiteren Versorgung der Kunden. Ihr lag die gerechte Versorgung der Tafelkunden und die Förderung des Ehrenamtes in der Tafelarbeit besonders am Herzen. Nach arbeitsintensiven Jahren gab sie ihr Amt im Jahr 2018 an ihre Nachfolger ab. Auch nach ihrem Ausscheiden aus der aktiven Tafelarbeit blieb sie dem Verein eng verbunden.

Mit Hannelore Tommek verliert die Tafel Melle eine wirkliche Pionierin in der Tafelarbeit und eine unermüdliche Verfechterin der Tafel-Idee.

Die Tafel Melle e.V. ist Hannelore Tommek zu großem Dank verpflichtet.

Ihr Engagement ist für uns Vorbild. Wir werden ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Vorstand und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel Melle e.V.

Diesem Dank der Tafel Deutschland möchte sich die Tafel Melle anschließen. Seit nunmehr 25 Jahren retten auch wir Lebensmittel vor der Tonne und helfen damit Menschen in Not. Durch das großartige Engagement unserer 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten in den drei Ausgabenstellen Melle, Bünde und Rabber im Jahr 2023 700 Haushalten mit 2000 Familienmitgliedern geholfen werden. Möglich wurde diese Unterstützung jedoch nur durch die hohe Spendenbereitschaft, für die wir sehr dankbar sind. Jede Spende, ob Lebensmittel oder Artikel für den täglichen Gebrauch, Geld, das im privaten Bereich gesammelt wird oder Spenden aus Vereinen, Kirchengemeinden, Firmen, Institutionen und Stiftungen, sie alle helfen und sind jederzeit willkommen.

All denjenigen, die die Aufgabe der Tafel Melle im Jahr 2023 in vielfältiger Weise unterstützt haben, danken wir von ganzem Herzen und wünschen Ihnen und unseren Kunden und Kundinnen besinnliche Weihnachtstage und alles Gute für ein friedlicheres Jahr 2024.

 

 

25 Jahre Hilfe vor Ort

Die Tafel Melle gibt es seit 1998 / Andreas Leder ist neuer Vorstand

Alexander Kruggel

Ein Vierteljahrhundert wirkt die Tafel jetzt schon in Melle. Einiges hat sich in dieser Zeit verändert. Anderes ist gleich geblieben: So gibt es Ehrenamtliche, die von Beginn an Bedürftige unterstützen und noch heute dabei sind.
Etwa 360 Menschen kommen jeden Monat zur Tafel in Melle. Zumindest war das so im Gründungsjahr 1998. Seitdem sind die Zahlen rapide in die Höhe geschossen: Zuletzt waren es 300 Erwachsene und 200 Kinder, die auf das Angebot angewiesen sind. Und das nicht jeden Monat, sondern jede Woche. Mit allen ihren Standorten, neben Melle noch Bünde und Rabber, erreicht die Meller Tafel jede Woche bis zu 1000 Personen. Der Bedarf sei sogar noch höher, es würden Wartelisten geführt, heißt es in einer Mitteilung der Meller Tafel.
Und es gibt Menschen unter den ehrenamtlichen Helfern der Meller Tafel, die schon von Anfang an dabei sind. Monika Flaßpöhler, Dorothee Kapitza, Christa Lemme, Siegrid Speckmann und Gisela Vossel wurden jüngst während der Mitgliederversammlung für ihr Engagement in den vergangenen 25 Jahren geehrt.
Geehrt wurde auch Ulrike Margraf für ihre Arbeit als bisherige Vorsitzende der Meller Tafel. Künftig wird sie den neu gewählten Vorsitzenden Andreas Leder vertreten. Unterstützt wird das Duo durch Kassenwartin Maria Krause, Schriftführerin Christa Hilker sowie Angelika Siekmann am Standort in Bünde und Nikolaus Bergmann in Rabber.

Von Anfang bei der Meller Tafel dabei:

Christa Lemme, Gisela Vossel, Siegrid Speckmann, Dorothee Kapitza und Monika Flaßpöhler (v.l.).

Meller Kreisblatt, 03.11.2023, Lokales, S. 15

Meller Kreisblatt, 26.1.2023, S. 13

 

 

Ein herzliches Dankeschön zum Jahreswechsel …

…  an all diejenigen, die durch ihre Spendenbereitschaft oder durch ihre Mitarbeit im Team die Aufgabe der Tafel Melle im Jahr 2022 in vielfältiger Weise unterstützt haben. Wir haben uns über jede Spende gefreut, über Lebensmittel oder Artikel für den täglichen Gebrauch, über Geld, das im privaten Bereich gesammelt wurde oder Spenden aus Vereinen, Kirchengemeinden, Firmen,  Institutionen und Stiftungen.

Die große Spendenbereitschaft des vergangenen Jahres hat uns vom Team der Tafel Melle Motivation und Ansporn gegeben. Denn gerade in diesen schwierigen Zeiten können wir nur so unser Ziel, Lebensmittel zu retten, um Notleidenden zu helfen, erreichen.

Ganz herzlichen Dank an alle Spender und die besten Wünsche für ein friedlicheres Jahr 2023, auch an alle Kunden und Mitarbeiter der Tafel Melle.